Grafikdesign • Layoutgestaltung • Filmschnitt • Postproduktion

Frequenztrennung mit Photoshop

Ich hab mich dazu entschlossen, das Tutorial zur Beauty-Retusche von 2012 nochmal neu aufzubereiten.

 

Ziel ist es, eine natürlich aussehende Person nachträglich aufzubrezeln. Dazu verwendet hab ich Adobe Photoshop CC™.

 

Das Ausgangsmaterial ist ein Bild, das mir dazu mit freundlicher Genehmigung zur Verfügung gestellt wurde (Abbildung 1).

 

Zuerst geht es darum, das Originalfoto in zwei Ebenen zu zerlegen, eine mit Farbflächen und eine mit Details.

 

Dazu erzeuge ich mit Strg-J zwei Duplikate der Originalbild-Ebene und erstelle aus diesen beiden Ebenen eine Gruppe namens “Frequenztrennung”. Das Originalbild unterhalb der Gruppe kann mit dem Auge-Symbol ausgeblendet werden und wird nur noch für Vergleichszwecke benötigt.

 

Ein geeigneter Name für die untere Ebene der Gruppe ist “Farbflächen”, für die darüber “Details”.

 

Ebene “Farbflächen”: Zum Erstellen der Farbflächen eignet sich der Filter “Helligkeit interpolieren” oder der "Gaußsche Weichzeichner". Ich verwende hier den Gaußschen Weichzeichner mit einem Radius von 6 Pixel (Abbildung 2).

 

Ebene “Details”: Die Ebene “Details” soll nun das Gegenstück erhalten, so dass beide Ebenen zusammen wieder das Originalbild ergeben. Dieses lässt sich "zu Fuß" mit dem Hochpassfilter erstellen oder aber man verwendet eine Bildberechnung. Ich verwende im Folgenden die Bildberechnung.

 

Zunächst setze ich den Ebenen-Mischmodus auf “Lineares Licht”. In diesem Modus ist Grau die Transparenzfarbe. Nun geht es um den Menüpunkt “Bildberechnungen” im Menü "Bild". Im Dialog die Ebene “Farbflächen” auswählen, bei “Kanal” das Häkchen “Umkehren” setzen, den Mischmodus “Addieren” auswählen und bei “Skalieren” eine 2 eingeben (Abbildung 3).

 

Nun sollten beide Ebenen zusammen dasselbe darstellen wie das Originalbild.

 

Zum Retuschieren der Details eignet sich der Kopierstempel mit einer Härte von 90 - 100%. Hier ist das harte Stempeln wichtig, weil es sonst zu unscharfen Details kommt. Allerdings kann es sinnvoll sein, Deckkraft und/oder Fluss des Kopierstempels zu variieren.

 

Ebene “Farbflächen”: Zum Retuschieren der Farbflächen eignen sich Werkzeuge mit weicher Kante (Härte 0%), als auch Abwedler und Nachbelichter (Dodge & Burn).

 

Die Hautpartien, die keine Konturen aufweisen, sollen nun noch weicher und matter werden. Dazu erstelle ich zwischen den beiden vorhandenen Ebenen - unterhalb von “Details”, überhalb von “Farbflächen” - ein Duplikat der Ebene “Farbflächen” und nenne sie “Matte Flächen”. Der Ebenen-Mischmodus bleibt auf “Normal”.

 

Ebene “Matte Flächen”: Den Weichzeichnungsfilter “Matter machen” verwende ich mit einem Radius von 20 und einem Schwellenwert von 20 Stufen.

 

Weil diese Ebene nur in bestimmten Hautpartien sichtbar sein soll, braucht es eine Ebenenmaske. Mit der Alt-Taste lässt sich die Ebenenmaske in Schwarz erstellen, was bedeutet, dass die Ebene erstmal komplett unsichtbar ist. Nun lassen sich auf der Ebenenmaske (Maske mit Alt anklicken) die oben genannten Hautpartien weiß anmalen, wodurch die matten Flächen in diesen Bereichen sichtbar werden. Damit das nicht zu glatt gebügelt wirkt, ist es sinnvoll, die Deckkraft der Ebene auf z.B. 50%. zu reduzieren (Abbildung 4).

 

Ebene “Farbflächen”: Für ein Leuchten der Augen verwende ich das Abwedler-Werkzeug zum Aufhellen und den Schwamm zum Sättigen. Wimpern und Lippen werden dagegen mit dem Nachbelichter-Werkzeug betont.

 

Zum Abrunden des Gesamtbilds setze ich mit Einstellungsebenen die Sättigung etwas herunter und passe die Tonwertkurve an (Abbildung 5).

Andy Geiss Mediengestaltung

Ich hab mich dazu entschlossen, das Tutorial zur Beauty-Retusche von 2012 nochmal neu aufzubereiten.

 

Ziel ist es, eine natürlich aussehende Person nachträglich aufzubrezeln. Dazu verwendet hab ich Adobe Photoshop CC™.

 

Das Ausgangsmaterial ist ein Bild, das mir dazu mit freundlicher Genehmigung zur Verfügung gestellt wurde (Abbildung 1).

 

Zuerst geht es darum, das Originalfoto in zwei Ebenen zu zerlegen, eine mit Farbflächen und eine mit Details.

 

Dazu erzeuge ich mit Strg-J zwei Duplikate der Originalbild-Ebene und erstelle aus diesen beiden Ebenen eine Gruppe namens “Frequenztrennung”. Das Originalbild unterhalb der Gruppe kann mit dem Auge-Symbol ausgeblendet werden und wird nur noch für Vergleichszwecke benötigt.

 

Ein geeigneter Name für die untere Ebene der Gruppe ist “Farbflächen”, für die darüber “Details”.

 

Ebene “Farbflächen”: Zum Erstellen der Farbflächen eignet sich der Filter “Helligkeit interpolieren” oder der "Gaußsche Weichzeichner". Ich verwende hier den Gaußschen Weichzeichner mit einem Radius von 6 Pixel (Abbildung 2).

 

Ebene “Details”: Die Ebene “Details” soll nun das Gegenstück erhalten, so dass beide Ebenen zusammen wieder das Originalbild ergeben. Dieses lässt sich "zu Fuß" mit dem Hochpassfilter erstellen oder aber man verwendet eine Bildberechnung. Ich verwende im Folgenden die Bildberechnung.

 

Zunächst setze ich den Ebenen-Mischmodus auf “Lineares Licht”. In diesem Modus ist Grau die Transparenzfarbe. Nun geht es um den Menüpunkt “Bildberechnungen” im Menü "Bild". Im Dialog die Ebene “Farbflächen” auswählen, bei “Kanal” das Häkchen “Umkehren” setzen, den Mischmodus “Addieren” auswählen und bei “Skalieren” eine 2 eingeben (Abbildung 3).

Nun sollten beide Ebenen zusammen dasselbe darstellen wie das Originalbild.

 

Zum Retuschieren der Details eignet sich der Kopierstempel mit einer Härte von 90 - 100%. Hier ist das harte Stempeln wichtig, weil es sonst zu unscharfen Details kommt. Allerdings kann es sinnvoll sein, Deckkraft und/oder Fluss des Kopierstempels zu variieren.

 

Ebene “Farbflächen”: Zum Retuschieren der Farbflächen eignen sich Werkzeuge mit weicher Kante (Härte 0%), als auch Abwedler und Nachbelichter (Dodge & Burn).

 

Die Hautpartien, die keine Konturen aufweisen, sollen nun noch weicher und matter werden. Dazu erstelle ich zwischen den beiden vorhandenen Ebenen - unterhalb von “Details”, überhalb von “Farbflächen” - ein Duplikat der Ebene “Farbflächen” und nenne sie “Matte Flächen”. Der Ebenen-Mischmodus bleibt auf “Normal”.

 

Ebene “Matte Flächen”: Den Weichzeichnungsfilter “Matter machen” verwende ich mit einem Radius von 20 und einem Schwellenwert von 20 Stufen.

 

Weil diese Ebene nur in bestimmten Hautpartien sichtbar sein soll, braucht es eine Ebenenmaske. Mit der Alt-Taste lässt sich die Ebenenmaske in Schwarz erstellen, was bedeutet, dass die Ebene erstmal komplett unsichtbar ist. Nun lassen sich auf der Ebenenmaske (Maske mit Alt anklicken) die oben genannten Hautpartien weiß anmalen, wodurch die matten Flächen in diesen Bereichen sichtbar werden. Damit das nicht zu glatt gebügelt wirkt, ist es sinnvoll, die Deckkraft der Ebene auf z.B. 50%. zu reduzieren (Abbildung 4).

 

 

Ebene “Farbflächen”: Für ein Leuchten der Augen verwende ich das Abwedler-Werkzeug zum Aufhellen und den Schwamm zum Sättigen. Wimpern und Lippen werden dagegen mit dem Nachbelichter-Werkzeug betont.

 

Zum Abrunden des Gesamtbilds setze ich mit Einstellungsebenen die Sättigung etwas herunter und passe die Tonwertkurve an (Abbildung 5).

Ich hab mich dazu entschlossen, das Tutorial zur Beauty-Retusche von 2012 nochmal neu aufzubereiten.

 

Ziel ist es, eine natürlich aussehende Person nachträglich aufzubrezeln. Dazu verwendet hab ich Adobe Photoshop CC™.

 

Das Ausgangsmaterial ist ein Bild, das mir dazu mit freundlicher Genehmigung zur Verfügung gestellt wurde (Abbildung 1).

Zuerst geht es darum, das Originalfoto in zwei Ebenen zu zerlegen, eine mit Farbflächen und eine mit Details.

 

Dazu erzeuge ich mit Strg-J zwei Duplikate der Originalbild-Ebene und erstelle aus diesen beiden Ebenen eine Gruppe namens “Frequenztrennung”. Das Originalbild unterhalb der Gruppe kann mit dem Auge-Symbol ausgeblendet werden und wird nur noch für Vergleichszwecke benötigt.

 

Ein geeigneter Name für die untere Ebene der Gruppe ist “Farbflächen”, für die darüber “Details”.

 

Ebene “Farbflächen”: Zum Erstellen der Farbflächen eignet sich der Filter “Helligkeit interpolieren” oder der "Gaußsche Weichzeichner". Ich verwende hier den Gaußschen Weichzeichner mit einem Radius von 6 Pixel (Abbildung 2).

Ebene “Details”: Die Ebene “Details” soll nun das Gegenstück erhalten, so dass beide Ebenen zusammen wieder das Originalbild ergeben. Dieses lässt sich "zu Fuß" mit dem Hochpassfilter erstellen oder aber man verwendet eine Bildberechnung. Ich verwende im Folgenden die Bildberechnung.

 

Zunächst setze ich den Ebenen-Mischmodus auf “Lineares Licht”. In diesem Modus ist Grau die Transparenzfarbe. Nun geht es um den Menüpunkt “Bildberechnungen” im Menü "Bild". Im Dialog die Ebene “Farbflächen” auswählen, bei “Kanal” das Häkchen “Umkehren” setzen, den Mischmodus “Addieren” auswählen und bei “Skalieren” eine 2 eingeben (Abbildung 3).

Nun sollten beide Ebenen zusammen dasselbe darstellen wie das Originalbild.

 

Zum Retuschieren der Details eignet sich der Kopierstempel mit einer Härte von 90 - 100%. Hier ist das harte Stempeln wichtig, weil es sonst zu unscharfen Details kommt. Allerdings kann es sinnvoll sein, Deckkraft und/oder Fluss des Kopierstempels zu variieren.

 

Ebene “Farbflächen”: Zum Retuschieren der Farbflächen eignen sich Werkzeuge mit weicher Kante (Härte 0%), als auch Abwedler und Nachbelichter (Dodge & Burn).

 

Die Hautpartien, die keine Konturen aufweisen, sollen nun noch weicher und matter werden. Dazu erstelle ich zwischen den beiden vorhandenen Ebenen - unterhalb von “Details”, überhalb von “Farbflächen” - ein Duplikat der Ebene “Farbflächen” und nenne sie “Matte Flächen”. Der Ebenen-Mischmodus bleibt auf “Normal”.

 

Ebene “Matte Flächen”: Den Weichzeichnungsfilter “Matter machen” verwende ich mit einem Radius von 20 und einem Schwellenwert von 20 Stufen.

 

Weil diese Ebene nur in bestimmten Hautpartien sichtbar sein soll, braucht es eine Ebenenmaske. Mit der Alt-Taste lässt sich die Ebenenmaske in Schwarz erstellen, was bedeutet, dass die Ebene erstmal komplett unsichtbar ist. Nun lassen sich auf der Ebenenmaske (Maske mit Alt anklicken) die oben genannten Hautpartien weiß anmalen, wodurch die matten Flächen in diesen Bereichen sichtbar werden. Damit das nicht zu glatt gebügelt wirkt, ist es sinnvoll, die Deckkraft der Ebene auf z.B. 50%. zu reduzieren (Abbildung 4).

Ebene “Farbflächen”: Für ein Leuchten der Augen verwende ich das Abwedler-Werkzeug zum Aufhellen und den Schwamm zum Sättigen. Wimpern und Lippen werden dagegen mit dem Nachbelichter-Werkzeug betont.

 

Zum Abrunden des Gesamtbilds setze ich mit Einstellungsebenen die Sättigung etwas herunter und passe die Tonwertkurve an (Abbildung 5).