Grafikdesign • Layoutgestaltung • Filmschnitt • Postproduktion

Supermond aufgeblasen

Ziel ist das Aufblasen des Supermonds, wenn er nicht in der Größe erscheint, in der man ihn sich erhofft hat. Dazu verwende ich Adobe Photoshop CC™.

 

Für den 14. November 2016 wurde ein Supermond vorausgesagt. Der Himmel war wolkenlos und bot eigentlich ideale Voraussetzungen. Doch der Mond erschien verhältnismäßig klein (Abbildung 1).

 

Außerdem zeichne ich mit dem Illustrator den Umriss einer Fledermaus als Bézierkurve, die als theatralischer Effekt sozusagen das i-Tüpfelchen ergeben soll (Abbildung 3).

 

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Also greife ich auf ein Mondbild aus dem Jahr 2015 zurück (Abbildung 2).

 

Nun setze ich das zusammen. Ich entferne den zu klein geratenen Mond und ersetze ihn durch den Mond von 2015. Dazu verwende ich die Ebenenmischmodi "Farbig abwedeln" und "Aufhellen". Die funktionieren ähnlich wie "Negativ multiplizieren", d.h. der schwarze Hintergrund wirkt transparent, wodurch sich der Mond sozusagen nahtlos einbetten lässt. Doch der Mond soll hinter der Burg erscheinen, befindet sich aber dennoch auf der Ebene bzw. in der Gruppe darüber. Also erstelle ich eine Vektormaske (Bézierkurve im Photoshop), die den Mond einschließt, aber exakt an den Dächern der Burg abschließt. Damit die Vektormaske nicht unnatürlich scharfkantig wirkt, definiere ich in den Eigenschaften der Maske eine ganz leichte weiche Kante, die dennoch scharf wirkt, aber nicht unnatürlich scharf wirkt.

 

Ähnlich verhält es sich mit der Fledermaus, auch die bekommt eine weiche Kante verpasst. Der Umriss erzeugt den Eindruck einer Silhouette - dunkle Fledermaus vor hellem Mond. Letzendlich passe ich dann noch die Farben ab (Abbildung 4).

 

Erstveröffentlichung am 11. Januar 2017 von Andreas Geiß

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Andy Geiss Mediengestaltung

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